Projektvideo & Visualisierung
Kurzvideos für Social Media: Neubauprojekte im Feed sichtbar machen
Wer heute nach einer Wohnung sucht, scrollt nicht nur durch Immobilienportale, sondern auch durch Instagram, Facebook und TikTok. Kurzvideos sind dort das dominante Format. Für Bauträger bieten sie die Chance, ein Projekt einer breiten Zielgruppe zu zeigen, lange bevor diese aktiv sucht.
Die ersten drei Sekunden zählen
Im Feed entscheidet sich in einem Augenblick, ob jemand stehen bleibt. Ein Kurzvideo sollte deshalb sofort mit dem stärksten Motiv beginnen: dem Ausblick von der Dachterrasse, dem hellen Wohnraum oder der markanten Fassade. Lange Intros mit Logo verlieren Zuschauer.
Hochformat ist Pflicht
Die meisten Nutzer halten ihr Smartphone senkrecht. Videos im Format 9:16 füllen den Bildschirm und wirken deutlich präsenter als Querformate. Gute Visualisierungen lassen sich für dieses Format neu zuschneiden und mit Kamerabewegungen inszenieren.
Ein Gefühl statt eines Datenblatts
Kurzvideos eignen sich weniger für technische Details als für Emotionen. Statt Quadratmeter aufzuzählen, zeigen sie ein Lebensgefühl: Morgenkaffee am Balkon, Abendlicht im Wohnzimmer, kurze Wege in die Natur. Die Fakten folgen später auf der Projektseite.
Praktische Tipps
- Länge zwischen 10 und 30 Sekunden halten.
- Untertitel oder Texteinblendungen nutzen, da viele ohne Ton schauen.
- Mehrere Varianten produzieren und testen, welche besser funktioniert.
- Eine klare Handlungsaufforderung ans Ende setzen, zum Beispiel „Jetzt vormerken“.
Regelmäßigkeit schlägt Einzelaktion
Ein einzelnes Video sorgt selten für dauerhafte Sichtbarkeit. Wer über die Projektlaufzeit regelmäßig Inhalte veröffentlicht – vom ersten Rendering bis zum Baufortschritt –, baut Aufmerksamkeit und Vertrauen auf.
Fazit
Kurzvideos bringen Neubauprojekte dorthin, wo die Zielgruppe ihre Zeit verbringt. Mit starkem Einstieg, Hochformat und Emotion werden sie zu einem wirksamen Werkzeug im Vorverkauf.